Heute zu Gast: Diandra von Baking Avenue mit einem Rhabarber Curd

Weiter gehts mit den Gastbeiträgen…..und ich freu mich Euch heute den fantastischen Rhabarber Curd von Diandra vorstellen zu dürfen.

Bis vor ein paar Monaten wusste ich nicht mal was ein „Curd“ ist, nach anfänglicher Skepsis, wurde ich aber sehr schnell vom Gegenteil überzeugt, heute bekenne ich mich ganz offiziell als Curd süchtig und bin mir sicher dass ich damit nicht alleine auf weiter Flur stehe, wenn jemand Interesse an einer Selbsthilfegruppe hat dann lasst es mich bitte wissen 😉 .

Rhabarber Curd

Vor ab habe ich Diandra noch ein paar Fragen gestellt, danach gehts dann auch sofort zum Rezept über, versprochen!

Wie heißt dein Blog?
Mein Blog heißt Baking Avenue (https://bakingavenue.wordpress.com/).

Stell dich einfach mal vor (üblichen Fragen)
Mein Name ist Diandra, bin 24 Jahre alt und komme aus Mönchengladbach.
Im ‚richtigen‘ Leben arbeite ich als Sales, Marketing & HR Assistant und passe nebenher auch noch auf Kinder auf. Neben backen und bloggen bin ich außerdem ein kleiner Serienjunky und ich liebe es, andere Länder zu besuchen.

Worum geht es in deinem Blog?
In meinem Blog geht es hauptsächlich um’s backen, wie der Name vielleicht schon erkennen lässt. 🙂
Aber ihr findet nicht nur Gebäck, sondern auch andere Leckereien auf meinem Blog. Was ihr bei mir nicht finden werdet sind Kochrezepte. Mit kochen kann ich leider so gar nichts anfangen!

Was hat dich inspiriert deinen eigenen Blog zu eröffnen?
Baking Avenue als solches gibt es bereits seit dem 11. Dezember 2012. Damals bin ich aber nur mit einer Facebook-Seite gestartet. Das hat mir ungefähr ein Jahr lang gereicht…dann wollte ich mehr. 🙂 Also startete ich am 11. Oktober 2013 meinen Blog, damit ich mich noch mehr ausleben konnte und hier auch viel mehr Rezepte und Fotos mit meinen Lesern teilen konnte.

Nenne mir je 3 Lebensmittel die du liebst/verabscheust
3 Lebensmittel die ich liebe wären wohl Schokolade, Zitronen und Erdbeeren.
Zu den Lebensmitteln die ich verabscheue würde ich Radieschen, Meeresfrüchte und Salami zählen.

Mit welchem Koch würdest du gerne mal zusammen in der Küche stehen
Ich würde wahnsinnig gerne mal mit Donal Skehan in einer Küche stehen. Ein richtig sympatischer Ire der mit Leidenschaft kocht und vor allem bäckt! Grandiose Rezepte und eine offene, herzliche und witzige Art.

Wo siehst du dich und deinen Blog in 3 Jahren?
Gute Frage. Ich hoffe einfach, dass ich meinen Blog dann immer noch mit viel Leidenschaft und Kreativität führen werde und es weiterhin zu meinen Liebsten Hobbies zählt.

Welchen außer deinem eigenen Blog findest du absolut Sehenswert?
Natürlich den von Donal Skehan (http://www.donalskehan.com/). Aber da ich ein paar absolute Lieblingsblogs habe, gehören auch Sally’s Baking Addiction (http://sallysbakingaddiction.com/), Sylvi’s Lifestyle (http://www.sylvislifestyle.com/), Law of Baking (http://www.lawofbaking.com/) und Lovely Joys (http://www.lovely-joys.de/) in diese Liste

Lieblingskoch-/Backbuch?
Es wäre zu schwer, nur ein einziges aufzuzählen. Aber ich liebe die Backbücher von Cynthia Barcomi.
Lieblingskoch?
Da würde ich mich jetzt auf Jamie Oliver festlegen. Ich mag seine sympathische Art, seinen britischen Akzent und seine tollen und meist auch einfachen Rezepte.

Stelle bitte eine eigene Frage an mich…..
Welches ist dein Lieblingsort? Wo zieht es dich immer wieder auf’s Neue hin?

Das ist ein wirklich gute Frage. Wenn ich ehrlich bin dann habe ich keinen bestimmten Lieblingsort, da wo ich mich ich mich im Moment am wohlsten Fühle, ist ein kleiner Platz im Wald an dem ich eine unglaubliche Aussicht auf meine Heimat habe.

Rhabarber Curd

Rhabarber Curd 2

Rezept

Zutaten für ca. 300 ml

300 g geputzten Rhabarber
2 EL Zucker
1 EL Wasser
5 Eigelb
120 g Zucker
1 Prise Salz
1 EL Zitronensaft
100 g Butter, gestückelt

Schneidet den Rhabarber in Scheiben, mit Zucker bestreuen und 30 Minuten ziehen lassen. Bei mittlerer Hitze den Rhabarber zusammen mit dem Wasser 6-8 Minuten weich kochen und anschließend pürieren.

Schlagt Eigelb, Zucker und Salz über einem heißen Wasserbad schaumig und rührt erst das Rhabarberpüree, dann den Zitronensaft und anschließend die Butter unter. Füllt das heiße Curd in ein Glas (oder mehrere).

Es eignet sich wunderbar als Tortenfüllung oder als Brotaufstrich. 🙂

Rhabarber Curd

Rhabarber Curd

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Heute zu Gast: Oli von Puhlskitchen mit einer Orangentarte

Mit dem heutigen Gastbeitrag geht ein lang gehegter Wunsch von mir in Erfüllung.! Oli  und ich kennen uns seit ungefähr einem Jahr, kennengelernt haben wir uns über eine Gruppe in Facebook und haben schnell gemerkt, dass wir beide viele Gemeinsamkeiten haben, nicht nur kulinarisch sondern auch menschlich. Im letzten Jahr haben wir beide auf Johann Lafers Hausparty gekocht, die Topfgeldjäger gerockt und auf der BerlinFoodWeek bei der Metro Kochherausforderung Berlins besten Burger gekocht. Deswegen freue ich mich umso mehr Euch heute einen Auszug aus Oli´s Leben und ihrem Blog Puhlskitchen vorstellen zu dürfen.

Ich habe Oli vorab ein paar Fragen gestellt……

Wie heißt dein Blog?
Stell dich einfach mal vor (üblichen Fragen).
Huhuu, ich bin Oli, Anfang 30 – für immer übrigens – und blogge seit bald 2 Jahren. Im Real Life 1.0 mache ich etwas ganz anderes, was überhaupt nichts mit Kochen zu tun hat. Das Kochen, aber auch das Backen sehe ich als Ausgleich und Erholung von der eigentlichen Arbeit. Am Wochenende stehe ich liebend gern stundenlang in der Küche und köchel vor mich hin.
Worum geht es in deinem Blog?
In meinem Blog gibt es keine Spezialisierung aufs Backen oder Kochen, sondern es gibt von allem etwas. Da ich ein Allesvernichter bin, gibt es eine vielseitige Auswahl an Gerichten. Oft ein paar Basics, wie Nudelteig, Sirupherstellung, Gemüsepulver etc.
Was hat dich inspiriert deinen eigenen Blog zu eröffnen?
Ich wurde desöfteren nach Rezepten von diesem und jenen gefragt und habe irgendwann das geeignete Medium „Blog“ für mich entdeckt. Den Blog sehe ich als meine eigene digitale Rezeptesammlung, in der ich jederzeit alles nachschlagen kann. Seit dem kommen auch keine Rezeptanfragen mehr, denn die sind alle auf dem Blog zu finden.
Nenne mir je 3 Lebensmittel die du liebst/verabscheust.
I love: Oh je, nur 3?! Das ist echt schwer. Ich liebe Beeren, einfach alle Sorten. Tomaten aus dem Garten meiner Eltern und Spargel. Aber ich habe da eigentlich überhaupt keine Lieblingslebensmittel, weil ich wirklich alles sehr gerne esse – was man mittlerweile auch sieht *lach*
I hate: Da gibt es echt kaum etwas, außer Zwiebeln. Und die in jeglicher Form und Farbe. Roh geht gar nicht! Ich schiebe sie sonst immer an den Tellerrand. Was ich noch gut runter bekomme sind Schalotten. Die müssen aber mikroskopisch klein geschnitten sein und dürfen nur unter 100-facher Vergrößerung sichtbar sein. Sonst bin ich recht probierfreudig.
Mit welchem Koch würdest du gerne mal zusammen in der Küche stehen?
Mit meinem Lieblingskoch aus dem Real Life, habe ich bereits gemeinsam gekocht. Das bist du, Maks!
Und der andere Koch, mit dem ich höchstwahrscheinlich nie kochen werde, ist Christian Jürgens.
Wo siehst du dich und deinen Blog in 3 Jahren?
Oh je, diese Frage wird auch oft bei Vorstellungsgesprächen gestellt, hehe. Und dann stehe ich immer kurz vor der Verzweiflung, weil ich soweit noch gar nicht denke, außerdem bin ich dann auch alt, älter als jetzt. Und das ist nicht gut. Aber was mich betrifft: ich wünsche mir für mich und meine Lieben einfach nur, dass wir gesund bleiben, der Rest ergibt sich ganz von allein. Vielleicht noch mal ein Traumurlaub auf den Malediven 😀 aber das wäre dann das i-Tüpfelchen.
Was meinen Blog betrifft: ich hoffe auf weiterhin so tolle Leser und ihre Kommentare und dass ich den ein oder anderen Blogger persönlich kennenlerne.
Welchen außer deinem eigenen Blog findest du absolut sehenswert?
Ach herrje, das ist eine sehr gute Frage: ich habe so einige Lieblingsblogs, deinen zum Beispiel, lese ich sehr sehr gerne. Am liebsten sind mir natürlich die, bei denen ich mittlerweile die Person hinter dem Monitor persönlich kennengelernt habe, da ist dann einfach ein ganz anderer Bezug. Meine Aufzählung wäre sehr lang. Aber eine grobe Auswahl findet man auf meinem Blog in der Blogroll. Sehr ans Herz gewachsen sind mir Tina von Tinas Tausendschön, Christine von Trickytine, Sarah vom Knusperstübchen, Tanja von Ihana, die Karin von Lisbeths und noch sehr sehr viele mehr.
Lieblingskoch-/Backbuch:
Christian Jürgens – Das Kochbuch
Lieblingskoch:
Christian Jürgens als Sternekoch, bei dem ich leider bisher noch nicht essen war, aber vielleicht lädt mich jemand ein, der das hier liest?! *lach* Die Hoffnung bleibt bestehen.
Und dann gibt es hier regional einen wunderbaren Koch mit einem Spitzenlokal, in dem wir ein paar Mal im Jahr uns einen schönen Abend genehmigen: Stefan Burbach.
Stelle bitte eine eigene Frage an mich.
Was war das größte Missgeschick in deiner Küche? Ich weiß ja, dass dir vermutlich noch nie etwas missglückt ist, weil alles immer so perfekt und lecker aussieht, aber vielleicht gab ja doch etwas? Aus früheren Anfangskochzeiten vielleicht? 
Ach Oli, bei mir geht viel öfters was schief, wie es zu sein scheint, ich erinnere mich da an einen Schokoladenkuchen bei dem ich 250g Salz verwendet habe, oder an mein Muffinmassaker, was mir heute immer noch nicht so gut gelingt sind Saucen, ich neige immer dazu etwas über das Ziel hinaus zu würzen und ärgere mich dann wenn ich einen Liter Sahne brauche um die Sauce wieder zu retten, so könnte ich Dir noch etliche weitere Geschichten erzählen…….
Ich denke jetzt haben wir genug gequatscht, die Leute sind jetzt bestimmt ganz schön hungrig und warten gespannt auf das Rezept der Orangentarte. Also here we go:
Orangentarte
Zutaten
für den Mürbeteig:
200 g Mehl
75 g Zucker
1 Ei
100 g Butter
1 Pck Vanillezucker
1 Prise Salz
für die Füllung
3 Bio-Orangen
1 Limette
1/2 Pck Vanillepuddingpulver
2 EL brauner Rohrzucker
2 Eier
2 Eigelb
150 g Puderzucker
200 ml Sahne
1 EL Cointreau
Butter für die Form
Paniermehl
Puderzucker
Zubereitung
Für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie einschlagen und etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Backofen auf 200 °C vorheizen.
Eine Tarteform mit Butter einfetten und mit Paniermehl bestreuen. Den Mürbeteig auf gemehlter Arbeitsfläche gleichmäßig dünn ausrollen und die Form damit auslegen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Die Orangen waschen, trocken reiben und die Schale zweier Orangen fein abreiben. 2 Orangen und die Limette auspressen und mit dem Puddingpulver glatt rühren. Die übrige Orange in dünne Scheiben schneiden und mit 1 EL braunem Rohrzucker bestreuen. Mit Frischhaltefolie abdecken und beiseite stellen.
Eier, Eigelbe, Puderzucker und die Orangenschale cremig schlagen. Puddingmischung unterrühren. Cointreau ebenfalls hinzufügen. Die Sahne in einer separaten Schüssel steif schlagen und unter die Creme heben. Die Creme auf den Mürbeteigboden gießen und 30 Minuten backen.
Orangenscheiben auf die Tarte legen, mit dem übrigen Rohrzucker bestreuen und die Tarte 15 weitere Minuten backen. Den Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Vielen Dank lieber Maks, dass ich heute dein Gast sein durfte. Ich freue mich schon auf unser nächstes gemeinsames Kocherlebnis und bald sind wir ja erst mal bei euch zum Essen eingeladen, da freuen wir uns schon riesig darauf und können es kaum erwarten.
Orangentarte